
Kurzer erster „Umzugstrip“ Mitte Juli: Mit einem geliehenen Transporter haben wir die großen Schranktüren vom Schlafzimmer nach Fambach transportiert – und einige andere Dinge. Somit kann das Schlafzimmer an absehbarer Zeit bezogen werden!





Im Juni waren wir erneut für vier Wochen auf der Baustelle – Zeit, das Schlafzimmer und das Arbeitszimmer schon recht weit voranzubringen. Zentrales Thema war dabei der Feinputz: Inzwischen haben wir uns ein Verfahren ausbaldowert, diesen aus dem vorhandenen Material selbst herzustellen. Einzig zugekaufter weiterer Rohstoff: Spielsand.
Erster Schritt: Fehlstellen und Ergänzungen – hier über dem Sturz – werden mit grobem Unterputz (vermengt mit Stroh) ergänzt.





Parallell zu den Trocknungszeiten wird dann der in mehreren großen Bigpacks vorhandene grobe Lehm in mehreren Stufen gesiebt. Dafür haben wir Trommelsiebe angeschafft, die sich an einem Betonmischer montieren lassen. Das erste Sieb entfernt grob Steine – mit getrommelte Steine zerkleinern größere Brocken. Das zweite Sieb ist mit feinem Maschendraht ausgekleidet und siebt das Stroh und kleinere Steine aus.




Zweiter Schritt: Den so gewonnenen feinen Lehm vermengen wir dann mit etwas Sand (Zugabe rund ein Drittel) und Wasser, sodass Feinputz entsteht, der mit unserem Putzwerfer an die Wand gebracht und dann glattgezogen werden kann. Nach dem Antrocknen wird die Oberfläche schließlich gefilzt (das zeigen wir noch einmal genauer). Ergebnis sind recht gut verputzte Wände – kleine Unebenheiten resultieren aus unserer Unerfahren heit. Später wird man sehen können, dass wir im Schlafzimmer begonnen haben 😉


Zweites großes Thema war der Einbau abgehängter Decken und deren Bearbeitung – um darüber die Schläuche der Lüftungsanlage und Elektroinstallationen zu verbergen.
Die Unterkonstruktionen erfolgten wie schon gezeigt – bei größeren Spannweiten mit zusätzlichen Abhängern aus Metall. Bei der Montage der Gipskartonplatten hilft uns der Plattenheber sehr – nur im engen Flur haben wir auf diese Hilfe verzichtet.


Die Falze zwischen den Platten haben wir dann in mehreren Arbeitsgängen mit Gips und Gaze geschlossen und schließlich geschliffen. Unsere Schleifgiraffe erzeugt dabei relativ wenig Staub – für den Rest ist es sinnvoll, für Luftaustausch zu sorgen. Das Ergebnis ist für uns gut genug, um die Decken danach direkt zu streichen.


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