Simon´s Fahrradanhänger


Planung:

Die Idee hinter dem Fahrradanhänger entstand im November 2023.

Ursprünglich sollte der Anhänger für die Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss entstehen.

Die Ansprüche an einen Fahrradanhänger waren:

– Transport von Äpfeln und Apfelsaft

– Transport von längeren Gegengenständen, vor allem Leitern

– genereller Transport von Werkzeug

Die Maße des Anhängers wurden deshalb von „Standard“ Eurokisten abgeleitet.

Ziel war es insgesamt 8 Eurokisten im geschlossenen Zustand zu transportieren.

Damit auch längere Gegenstände transportiert werden können, sollte die Deichsel auf eine Länge von ca. 4 Metern ausgezogen werden, sodass Gegenstände mit einer Länge von ca. 8 Metern noch transportiert werden könnten.

Außerdem sollte der Deckel vom Aufbau mit Hilfe von Spanngurten befestigt werden.

Dadurch wäre es möglich gewesen, mehr als 8 Euroboxen mit zu nehmen (der Deckel wäre dann oben drauf gekommen und mit Hilfe der Spanngurte gesichert).


Diese Preisliste ist dann aus den Maßen entstanden.

Die Plattenpreise ist anhand der Preise von der Website Expresszuschnitt (https://expresszuschnitt.de) berechnet.

Die Aluminiumprofile sind noch nicht mit eingepreist, da nicht klar war welche Plattenart verwendet werden sollte

(Falls diese Liste als Anhaltspunkt für andere Anhäger benutzt werden sollte, empfielt es sich alles noch einmal zu kontrolierern und ggf. nachzurechnen)


Da die Biologische Station (…) kein Interesse an dem Anhänger hat, habe ich die weitere Planung vorgenommen.

Als Plattenmaterial für Seiten und den Deckel werden Alu Verbundplatten mit einer stärke von 3 mm verwendet, da sie leicht und Preiswert sind.

Für den Boden wird eine 2cm dicke Siebdruckplatte verwendet.

Ausschlaggebend war dafür die Robustheit und Stabilität.

Zusammengehalten wird alles mit Aluminiumprofilen, von der Firma VKF Renzel (https://www.vkf-renzel.de) und Verbindern, von der Firma ALU-Verkauf.de (https://alu-verkauf.de).

Die Unterkonstruktion für die Radaufnahme wird mit stärkeren Aluminiumprofilen realisiert, die noch im Baumarkt eingekauft werden.

Die Räder wurden gebraucht über Ebay eingekauft.

Die Kupplung bei dem Hersteller () eingekauft


GegenstandKosten (euro)
Kupplung25
Reifen55
Alu-Verbundplatten200,88
Verbinder51,42
Alluminiumprofile286,14
Insgesammt618,44

Hier sind die Aluminiumprofile, die beiden Räder und die Verbinder noch einmal zu sehen.


Bau :

Grundrahmen:

Damit der Grundrahmen stabil ist, haben wir (Peter (Mein Vater) und Ich) dazu entschlossen, ihn mit Holzklötzen auszufüllen.

Damit diese Klötzchen passen, empfiehlt es sich das Holz, aus dem man die Klötzchen aussägen will, an zu sägen, um zu überprüfen, dass die erhobenen Maße stimmen.

Befästigung an der Kiste:

Der Grundrahmen wurde mittels 6-Maschienenschrauben befästigung.


Kiste:

Bei den Eckverbindungen der Kiste haben wir bei den Profile, die die Höhe bestimmen, die Lamellen am Ende ausgespart, damit der Übergang zu den anderen Profilen passgenau wird.

Außerdem haben wir vor dem Einsetzten der Alu-dibond-Platten in die Lamellen eine dünne Silikon naht gepresst, damit die Platten halten und die Kiste wasserdicht wird.

Tipp:

Erst den unteren Teil der Lamellen mit einer Silikon naht versehen, dann die Platten einschieben und dann vorsichtig die oberen Profile (nach einander) auseinander drücken, um in den Obereinteil der Lamellen ebenfalls Silikon zu pressen.

Befästigung der Bodenplatte:

Die Bodenplatte wurde durch einfache Spaxschrauben befästigt.

Dazu wurde das Profil aufgebohrt und mit einem dickeren Bohrer, der der Dicke des Schraubenkopfes entspricht, geweitet, damit das Profil nicht zu stark verbogen wird und die Schraube bündig abschließt.


Aufnahme der Räder:

Die Winkel für die Aufnahme der Räder wurden durch um biegen von bestehenden Winkeln erstellt.

Bei dem linken Winkel wurde zur befästigung ein bestehenes Loch aufgebohrt und mit Hilfe einer Gewindestange und Muttern befästigt.

Die Aufnahme an sich wurde durch aufsägung geschaffen (bis zu einem passenden Loch)

Tipp:

Die Telle wo der Winkel gebogen werden muss, kann durch abzeichnen der Dicke vom Profiel ermittelt werden.

Wichtig dabei ist, dass bei der Breite ein bisschen mehr länge (im Milimeterbereich) zu andieren, damit der Winkel passgenau wird.


Weitere Tipps und Tricks:

Da die Verbinder in die Profile geschlagen werden müssen, empfiehlt es sich ein Brett auf den Boden zu legen, um da das Profil während des ein klopfen zu stellen und ein Brett auf den Verbinder zu legen.

So werden die Kanten und Oberflächen wirksam geschützt.


Fehler bei der Planung:

Bei der Umsetzung bzw. beim Bau des Hängers viel früh auf, dass der Anhänger mehr als 1m breit geworden wäre.

Da wir uns aber nicht sicher waren, ob man mit über 1m breite noch durch den Zwischenraum zweier Poller passt, haben wir uns entschieden, den Anhänger auf 1m zu beschränken.

Dadurch mussten die Profile, die die für die breite der Box gedacht waren, gekürzt werden und auch die Allu-dibond-Platten für Front und Heck mussten angepasst werden

(Genauere Maße werde ich hier noch nachtragen.)

Da bei der Planung der Deckel zu knapp bemessen wurde (es wäre kein oder nicht ausreichend Platz zwischen Deckel und dem Rest der Kiste, wodurch der Deckel nicht abhebbar/funktionstauglich gewesen wäre), haben wir bei dem vorbereiten aus dem Verschnitt kleine Puffer gesägt, wodurch der Deckel größer wird


Im weiteren Verlauf wird der Zusammbau des Hängers weiter Dokumentiert und erklärt.

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